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Do, 27.Juni // 20:00 - 21:10
Wiederaufnahme

All das Schöne

Von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe

Deutsch von Corinna Brocher

Mit: Peter Blum

Regie: Dieter Nelle

Bühne und Kostüme: Marie Freihofer

Was tut man als Kind, wenn die Mutter einen Suizidversuch gemacht hat? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was an der Welt schön ist: 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen, 4. Die Farbe Gelb … Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest, dass ihre Depression aufhört und das Leben weitergeht. Und das Leben geht tatsächlich weiter. Aber nicht alles wird automatisch gut.

Nicht jetzt, nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht sogar über eigene Kinder nachdenkt. Immer wieder lauert da eine seltsame Traurigkeit, gibt es Abstürze, peinliche Situationen und Verletzungen. Dennoch notiert man weiter, setzt die Liste fort. Über all das Schöne im und am Leben – um zu leben, weiterzuleben, zu überleben. Über Jahre hinweg, bis man erwachsen ist, bis man mit der Liste bei 1 Million ankommt. Und dann …

»Ein lebensbejahender Monolog über ein todernstes Thema, hinreißend, herz- ergreifend und gänzlich unsentimental.« The Guardian

Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

Eine Million beglückender Momente

»Möchte man ein Stück über den Suizid sehen? Das Thema ängstigt. „All das Schöne“ bearbeitet den Freitod, aber es ist viel mehr. Das Stück spricht hauptsächlich vom Gegenteil, von der Lust am Leben…. Ein Siebenjähriger wird mit dem Suizidversuch seiner Mutter konfrontiert. […] Der Sohn setzt etwas dagegen. Es ist eine Liste von Dingen, die er mag, zum Beispiel Wasserschlachten, länger aufbleiben dürfen, Achterbahnen. Der Mutter legt er die Liste aufs Kopfkissen, doch die korrigiert nur die Rechtschreibfehler.
Und nun hebt der rote Faden des Stücks an, nämlich die Auflistung unendlich vieler Dinge, die Lust und Freude machen, für die sich zu leben lohnt. […] Der Held führt diese Liste durch sein Leben hindurch unendlich weiter, sie wird auf eine Million beglückender Momente hochgejazzt. […] Die Liste habe seinen Blick auf die Welt verändert, meint der Held des überaus spannenden 75-Minuten-Stücks. Peter Blum spielt den Protagonisten variantenreich, gut gelaunt und locker, ernst und nachdenklich, dabei stets höchst präsent. […] Macmillans Stück ist ein Wechselbad depressiver Stimmungen des Helden und einer Feier der Lebensfreude. […] Man solle, so die Botschaft, alle glücklichen, schönen Lebensmomente würdigen und gegen das Düstere, Deprimierende setzen. Nichts dagegen. Wäre schön, wenn die Zuschauer dieses Abends selber eine Liste der schönen Dinge begännen.«
Cord Beintmann, StZ 24.11.2023
Freie Platzwahl! Bei dieser Produktion gibt es keine „Hinteren Plätze“ 
25 Euro Förderticket*
18 Euro Vollzahlerticket
16 Euro Ermäßigtes Ticket**
7 Euro Ticket für Student*innen, Azubis, Schüler*innen***
Sonderpreise für Schulklassen
Bonuscard Kultur: Eintritt frei

Im Online-Verkauf: Eintrittspreis zzgl. Vorverkaufsgebühr. Weitere Informationen zum Thema Tickets finden Sie unter diesem Link.

* Förderticket: Vielen Dank für Ihre zusätzliche Unterstützung!

** Als ermäßigt gelten Besitzer*innen eines Schwerbehindertenausweises

***Bei allen Eigenproduktionen: 7 Euro-Ticket für Schüler*innen, Student*innen, Azubis. Bitte Nachweis am Einlass vorzeigen. 

Möchten Sie vor der Vorstellung etwas im Forum Café essen? Dann empfehlen wir Ihnen, sich mindestens eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Café einzufinden. 

 

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