Von William Shakespeare
Bearbeitung und Übersetzung von John von Düffel
Mit: Schirin Brendel, Marcus Calvin
Regie: Dieter Nelle
Ausstattung: Marcel Keller
Dem in einer entscheidenden Schlacht siegreichen Feldherren Macbeth wird von drei Hexen prophezeit, er werde König von Schottland. Aber es gibt noch einen König, und der will auf dem Schloss von Macbeth nach dem Sieg Halt machen. Macbeth schreibt seiner Frau einen Brief. Und die fasst einen mörderischen Plan. Gemeinsam töten sie den König.
Damit setzen sie eine Spirale der Gewalt in Gang, während der Macbeth sich vom treuen Feldherren in ein diktatorisches Monster verwandelt und Lady Macbeth darüber wahnsinnig wird. John von Düffel hat eine grandiose und geschmeidige Übertragung geschaffen und Shakespeares Stück auf zwei DarstellerInnen reduziert. Auf diese Weise rückt das Paar Lady Macbeth und Macbeth ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
Diese Geschichte fasziniert seit 400 Jahren mit all ihrem Schrecken, mit all ihrer Grausamkeit und – mit all ihrer Zärtlichkeit.. Shakespeares Macbeth ist eine Parabel der Machtgier und ein Zeugnis dessen, was geschieht, wenn jemand, der an der Macht ist, keine Gefahr und keinen Einspruch fürchten muss: rücksichtsloses Zerstören.