Frederik Leberle
Schauspieler
In Hamburg geboren und aufgewachsen, spielte Frederik Leberle nach dem Abitur zunächst professionell Basketball in Freiburg und absolvierte dort ein Jurastudium.
Nach dem Ersten Staatsexamen entschied er sich für ein Schauspielstudium an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und war danach durchgehend im Festengagement an den Stadttheatern in Wuppertal, Krefeld/Mönchengladbach und Coburg beschäftigt.
Dort war der vielseitige Schauspieler u.a. in Titelrollen wie Wallenstein, Hamlet, Amadeus, Will Shakespeare oder King Arthur, aber auch als Mephisto, Siegfried, Karl Moor oder Truffaldino zu sehen.
Mehrfach wurde der ehemalige Bundesliga-Basketballer als Publikumsliebling mit dem Coburger Medienpreis ausgezeichnet. Das von ihm initiierte Projekt „Theater goes Basketball“ gewann 2013 den vom Deutschen Olympischen Sportbund vergebenen „Großen Stern des Sports“ in Bronze.
Frederik Leberle arbeitet zudem als Regisseur und Sprecher, er konzipiert eigene Lesungen und hat in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Making Culture und der Stadt Coburg eine Vielzahl von Schulprojekten realisiert. Er hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Coburg und unterrichtet dort Soziale und Individuelle Kompetenzen. Seit der Spielzeit 2024/25 ist Frederik Leberle freischaffend tätig.
In der vergangenen Spielzeit stand er am Theater Ravensburg als Alexander von Humboldt in „Die Vermessung der Welt“, als Gestapo-Kommissar Kurt Bethke in der Uraufführung von „Ach, Gussie!“ im Theater der Altstadt, sowie im Alten Schauspielhaus als Schwiegersohn Jonas in der Uraufführung von „Wunderheiler“ auf der Bühne.
Produktionen am Forum Theater
Duineser Elegien