Lade Veranstaltungen

Mi, 15.Juni // 20:00 - 21:30
Wiederaufnahme

Das Gastmahl von Platon

Mit Michael Ransburg
Bearbeitung und Regie: Karin Eppler
Ausstattung: Vesna Hiltmann

„Das Gastmahl von Platon“ wurde mit dem 1. Preis ›Monospektakel 2016‹ für besondere schauspielerische Leistung ausgezeichnet.

»Von Eros ist die Rede, von Schönheit und Wahrheit, im berühmten philosophischen Werk ‚Das Gastmahl‘ von Platon. Im Forum Theater schaut man auf ein Sofa mit großen Kissen, hinter dem ein großes Foto-Panorama des heutigen Athen aufgespannt ist. Locker führt Ransburg in den Abend ein. Er mimt den Dichter Agathon, der einige intellektuelle Prominente zu einem Trinkgelage mit Thema eingeladen hat. ‚Was ist es mit der Liebe?‘, so formuliert Agathon die Leitfrage des Abends.

Karin Eppler ist es gelungen, Platons Text auf neunzig Minuten Theater einzudampfen und dennoch Grundaussagen zu erhalten. Ergänzt wird Platon durch heutige, bisweilen nett flapsige Zwischentexte, ohne dass dabei übertrieben wird. Ransburg führt als der Gastgeber Agathon wie ein Conférencier durch den Abend und trägt hintereinander die Kurzreferate seiner Gäste zum Thema Eros vor.

Platons Text ist heute noch erstaunlich modern und absolut aufregend. Eros wird mit körperlicher Liebe und Lust verknüpft, aber vor allem als emotionale Energie beschrieben. Pausanias spricht davon, dass der Eros körperliches Verblühen ertragen könne. Die Idee von den Menschen als Kugeln, die Zeus geteilt habe und deren Hälften verzweifelt ihre passende Gegenhälfte suchten, erläutert Aristophanes. Am Schluss treibt Sokrates den Begriff des Eros weiter zu einer Theorie des Schönen. Hier wird der Text unerhört spannend. Michael Ransburg hat einen hellen, leichten und ein wenig salbungsvollen Tonfall, der gut zu Platons sehr abstraktem Text passt. Mit der Klarheit und Präzision seines Sprechens schafft er es bravourös, dem Publikum Platons Gedanklichkeit nahezubringen.«  StZ, 21.01.15

 

Eintritt:
Verdienende: EUR 18,-
Ermäßigt: EUR 16,-
Hintere Plätze: EUR 7,-

Im Online-Verkauf: Eintrittspreis zzgl. Vorverkaufsgebühr. Weitere Informationen zum Thema Tickets finden Sie unter diesem Link.

„Hintere Plätze“ sind ausschließlich telefonisch über das Kartenbüro (0711 44 00 749 99) bestellbar.

 

»Die Bearbeitung des historischen Stoffs (Regie: Karin Eppler) ist eine schauspielerische Herausforderung für Ransburg und ein Vergnügen für das Publikum. Vor dem Halbrund einer Fotolandschaft Athens tritt Ransburg in Vielfachrollen auf. Zu erleben in diesem Redewettstreit: Agathon, der Gastgeber, Eryximachos, ein Arzt, der Komödiendichter Aristophanes, Sokrates, der Philosoph, Pausanias – in homophiler Neigung zum Gastgeber – und Alkibades, praktizierender Erotiker.

In Alltagskleidung, variierend in Gestus, Stimmlage und Theorie, überbieten sich Platons Figuren – vertreten durch das faszinierende Spiel des Schauspielers. […]

Eros als Himmelsmacht. Eros als Gott der Lust. Eros als Meister der Weisheit. Eros als Wirkkraft in Kriegen. Eros als Lebensaufgabe – die Palette von Möglichkeiten wirkt wie ein üppig gedeckter Tisch.« Stuttgarter Nachrichten, 20.01.2015

»Locker führt Ransburg in den Abend ein. Er mimt den Dichter Agathon, der einige intellektuelle Prominente zu einem Trinkgelage mit Thema eingeladen hat. ‚Was ist es mit der Liebe?‘, so formuliert Agathon die Leitfrage des Abends.
Karin Eppler ist es gelungen, Platons Text auf neunzig Minuten Theater einzudampfen und dennoch Grundaussagen zu erhalten. Ergänzt wird Platon durch heutige, bisweilen nett flapsige Zwischentexte, ohne dass dabei übertrieben wird.

Platons Text ist heute noch erstaunlich modern und absolut aufregend. Eros wird mit körperlicher Liebe und Lust verknüpft, aber vor allem als emotionale Energie beschrieben. Pausanias spricht davon, dass der Eros körperliches Verblühen ertragen könne. Die Idee von den Menschen als Kugeln, die Zeus geteilt habe und deren Hälften verzweifelt ihre passende Gegenhälfte suchten, erläutert Aristophanes. Am Schluss treibt Sokrates den Begriff des Eros weiter zu einer Theorie des Schönen. Hier wird der Text unerhört spannend. Michael Ransburg hat einen hellen, leichten und ein wenig salbungsvollen Tonfall, der gut zu Platons sehr abstraktem Text passt. Mit der Klarheit und Präzision seines Sprechens schafft er es bravourös, dem Publikum Platons Gedanklichkeit nahezubringen.« Stuttgarter Zeitung, 21.01.2015

Wiederaufnahme

Mi, 15.06.2022, 20 Uhr  

Do, 16.06.2022, 20 Uhr  

Fr, 17.06.2022, 20 Uhr  

Sa, 18.06.2022, 20 Uhr  

 

Do, 23.06.2022, 20 Uhr  

Fr, 24.06.2022, 20 Uhr  

Sa, 25.06.2022, 20 Uhr  

So, 26.06.2022, 18.00 Uhr  

zurück