Benefiz-Lesungen ukrainischer Autorinnen

Benefiz-Lesungen ukrainischer Autorinnen

Der Angriffskrieg gegen die Ukraine ist eine furchtbare Katastrophe!

Nein zum Krieg!

Nein zum Krieg in der Ukraine!

Aus Solidarität mit der Ukraine veranstalten wir zwei Lesungen mit Stücken zweier ukrainischer Autorinnen.

Wir wollen ein Zeichen setzen:

Ein Zeichen für die Kraft der Worte, für die Kraft des Theaters, für die Kraft des Geistes.

 

Zwei Zeitreisende aus dem Jahr 2036 machen sich auf den Weg ins Jahr 2013, auf der Suche nach dem Ursprung des Krieges im Donbass. Kosodii beschreibt in einem surrealen Roadmovie die Reise durch ein zerrissenes Land.

Das Stück entstand für das Projekt „Krieg im Frieden“ des Internationalen Dramatiker*innenlabors in Berlin.

 

In der ukrainischen Provinz Donbass herrscht Krieg. Eine Autorin begibt sich auf eine Recherchereise an die Front und verliebt sich dort in einen Soldaten. Um sie herum Szenen des Krieges: Ein Schulleiter gerät in eine Kontrolle und wird dort schikaniert. Eine Sanitäterin trauert um ihren im Kampf getöteten Geliebten, dessen Leichnam sie im Auto transportiert.

Natalia Vorozhbyt hat Berichte aus dem ukrainischen Kriegsgebiet aufgegriffen und in einer Kette von Geschichten verarbeitet. „Zerstörte Straßen“ ist eine Auftragsarbeit für das Royal Court Theatre London und wurde dort 2017 uraufgeführt.

Solidargemeinschaft Stuttgarter Theater

Auch wir sammeln Spenden in unserem Theater, die über STELP e.V. den ukrainischen Bürgern zukommen sollen.

Weitere Informationen zur Spendenaktion und zur Hilfsorganisation STELP.

 

Zur Arbeit von STELP

Update von STELP auf Instagram am 06.03.2022

Nun sind Patrick (zweiter Vorstand von STELP) und das Team vor Ort in der Ukraine und kaufen mit dem gespendeten Geld unter anderem Lebensmittel und Hygieneartikel für ein Waisenhaus im ukrainischen Uschgorod ein. Das Team vor Ort bringt sich bei der Koordination der vielen Freiwilligen aus ganz Europa ein. Die Freiwilligen fahren mit ihren Privatfahrzeugen oder Bussen an die Grenze und helfen Ukrainer*innen, indem sie sie abholen und in Sicherheit bringen.
Serkan (Gründer von STELP) wird ab Mitte der Woche auch wieder vor Ort sein und unterstützen.

„Wir geben alles, um dringend benötigte Güter in die Ukraine zu bringen. Wir haben ein Lager in der Nähe von Stuttgart erreicht, wo Sachen angeliefert werden können. Wir arbeiten nur noch mit Sattelzügen und in Palettenmengen. Kleine Sachspenden nehmen wir nicht mehr an. Uns unterstützen große Partner: ein großer Logistikverband hilft uns dabei, die Waren und die Papiere rechtmäßig und ordentlich auf den Weg zu bringen, so dass sie auch sicher in der Ukraine ankommen. Das schwierigste derzeit ist, die Bedarfsermittlung vor Ort aktuell zu halten und den Menschen die Sachen dorthin zubringen, wo sie dringend gebraucht werden. Dafür sind Denzi und Lev vor Ort und versuchen unser Netzwerk zu erweitern, um die Güter, die wir in Deutschland kaufen, sammeln oder gespendet bekommen, an die richtige Stelle zu bringen. Wir möchten so eine Versorgungsbrücke zwischen Stuttgart und Lemberg aufbauen, und die Güter von dort aus in die Gebiete verteilen, wo die Hilfe am dringendsten benötigt wird. Vor Ort liegt unser Fokus darauf, den flüchtenden Menschen in Not zu helfen. Unser Leitungsteam sitzt in Stuttgart und koordiniert alles.

Wie könnt ihr uns helfen?

Zum einen könnt ihr unter dem Verwendungszweck „Ukraine“ spenden oder Partner von STELP werden. Damit unterstützt ihr uns nachhaltig, denn ihr finanziert die Strukturen unseres Vereins mit.

Zum anderen könnt ihr uns konkrete Kontakte (Namen, Telefonnummer, Mail) von Leuten nennen, die Lebensmittel, Hygieneartikel und Medizinprodukte palettenweise an uns spenden oder sehr günstig verkaufen können.“

Spendenkonto: STELP e. V.
Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE32 4306 0967 7001 8011 00
BIC: GENODEM1GLS