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Diese Woche haben wir ein wichtiges Gastspiel auf dem Spielplan. Von 13. bis 15.03. zeigen Julianna Herzberg und Jan Uplegger KOMM, SCHÖNER TOD - eine szenische Collage zur Euthanasie und Pränataldiagnostik.
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Das eine ist ein erschütterndes Schicksal, bis heute ungesühnt: Der Tod von Gerda Metzger – eines von annähernd 300.000 Opfern des „Euthanasie“-Mordprogramms in der Zeit des Nationalsozialismus, hier: im Stuttgarter Kinderkrankenhaus. Wir erzählen ihre Geschichte und die schockierende Verdrängung und Verharmlosung des Geschehens durch Täter und Justiz bis heute.
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Das andere ist gängige aktuelle Praxis: Die Möglichkeit, bereits pränatal körperliche und geistige Behinderungen zu diagnostizieren und sich entsprechend zu verhalten. Ein junges Paar möchte ein Kind und sich darauf vorbereiten, was es erwartet. Ein ethischer Parcours am Rande der Hysterie – darf man heute noch ein Kind in die Welt setzen? Und was ist, wenn das Kind womöglich „kaputt“ ist und nicht den Erwartungen an ein normal gesundes Kind entspricht: kann man sich das zumuten, darf man es der Gesellschaft zumuten?
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Eine Soundcollage mit Interviews von Betroffenen zeigt, wie aktuell die Frage nach dem lebenswerten Leben, die im Rahmen der Eugenik und der Euthanasie erstmals gestellt wurden, auch heute noch ist.
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Freitag: Reden wir doch - Spezial
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Am Freitag nach der Vorstellung findet ein Nachgespräch statt, bei dem auch Vertreter*innen der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V., der Initiative Stolpersteine Stuttgart sowie der Gedenkstätte Grafeneck anwesend sein werden.
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Von 13.03. bis 15.03.
KOMM, SCHÖNER TOD
Eine szenische Collage zur Euthanasie und Pränataldiagnostik Dokumentarisches Theater von Dieter Nelle, Julianna Herzberg und Jan Uplegger
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Mit Julianna Herzberg und Jan Uplegger Texte, szenische Einrichtung, Sounds und Collage: Dieter Nelle Interviews: Julianna Herzberg und Jan Uplegger
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Nächste Woche auf dem Spielplan:
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Am 20/21.03.
DER KONTRABASS
Tragikomödie von Patrick Süskind Eine Produktion des Taeter Theaters Heidelberg
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Mit Benjamin Hille Regie: Wolfgang Graczol
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Ein liebenswert verschrobener Kontrabassist berichtet mit trockenem Witz und unter steigendem Biereinfluss von seinem Leben und Leiden als staatlich verbeamteter Musiker. Inbrünstig sehnt er sich nach Ruhm und Anerkennung, aber vor allem nach der aufreizenden Sopranistin Sarah, die stets hoch oben im Rampenlicht brilliert und doch kein Auge bzw. Ohr hat für ihren musikalischen Gegenpol tief unten im Orchestergraben. Es bleibt ihm nur die immer skurriler werdende Hassliebe zu seinem schaurigen Instrument.
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Am 22./23.03.
YOUKALÍ
Halte dich an Wunder – Großstadtlieder in Szene
Ein musikalisches Chanson-Varieté Gesang, Performance: Julia Böhme Klarinette, Percussion, Klavier, Gesang, Performance: Tatjana Davis Cello, Percussion, Gesang, Performance: Laura Härtel Klavier, Gesang, Performance: Elena Schoychet
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Das Ensemble „Youkalí“ präsentiert ein einzigartiges musikalisches Chanson-Varieté, das die Goldenen Zwanziger des vergangenen Jahrhunderts wieder aufleben lässt. Die vier Künstlerinnen hauchen den tiefgründigen und humorvollen Gedichten von Mascha Kaléko und Lili Grün musikalisches Leben ein.
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23.03. - 15 Uhr
YOUKALÍ FAMILIENKONZERT
Ich fühle was, was du gleich hörst
Das musikalische Chanson-Varieté für die ganze Familie
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Kinder und Eltern aufgepasst! In ihrem Familienkonzert präsentiert Youkalí selbst ausgedachte Texte und eigene Kompositionen zu Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und der Einzigartigkeit jedes Menschen. Mit ihren Liedern erzählen sie Geschichten über das Füreinander-da-sein und schaffen eine magische Welt, in der sich alle Menschen gegenseitig unterstützen. Mit ihrer ungewöhnlichen Performance bringen sie Menschen jeglichen Alters zum Staunen.
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Auch für Kinder ab 6 Jahre
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Wir freuen uns auf Sie!
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