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Es ist wieder Zeit für mittendrin – das Festival Baden-Württembergischer Theater bei uns im Forum Theater.
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Aus dem Stuttgarter Zentrum heraus schauen wir nach Herrlingen, Reutlingen und Singen – weit über den Tellerrand hinaus in das Theatergeschehen Baden-Württembergs – und sehen hervorragendes Theater mit ambitionierten Schauspieler*innen, waghalsigen Regisseur*innen und spannenden Autor*innen.
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Mitten hinein ins Baden-Württembergische Hohentwiel und seine Verliese entführt uns die Färbe aus Singen, aus der Gegenwart in eine gegenwärtige Vergangenheit: Mitte des 18. Jahrhunderts – Johann Jakob Moser, bedeutender Staatsrechtslehrer und Berater der Württembergischen Landstände soll mundtot gemacht werden und sitzt ohne Gerichtsverfahren in Haft. Aber Moser gibt nicht auf. Und er wird zu einer Kultfigur des Widerstandes, die an gegenwärtige widerrechtlich Inhaftierte Oppositioneller in der Türkei, in Russland und anderswo erinnert.
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In den Süden Italiens führt uns „Meine geniale Freundin“ und mitten hinein in die Geschichte einer lebenslangen spannungsgeladenen Freundschaft – die Bühnenadaption des Weltbestsellers von Elena Ferrante.
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In die Niederlande bringt uns die Geschichte einer an einem radikalen Verlust zerbrochenen Ehe. „Gift. Eine Ehegeschichte“ von Lot Vekemans, von der es am Forum Theater bereits „Judas“ und „Enigma“ zu sehen gab. Regie führte Karin Eppler, die zahlreiche Regiearbeiten für das Forum Theater gemacht hat, u.a. „Kleine Eheverbrechen“.
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Drei Theater aus Baden-Württemberg – drei theatralische Positionen, die sich sehen lassen können, ganz unterschiedlich, jede für sich eindringlich und empfehlenswert.
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Kommen Sie und schauen Sie!
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mittendrin:
THEATER DIE FÄRBE SINGEN
Mosers Schweigen (UA)
Von Gerd Zahner und Johannes Stürner
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Fassung von Klaus Hemmerle für das Theater DIE FÄRBE in Singen
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Mit Ralf Beckord, Elmar Kühling und Fionn Stacey
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»Demokratien kommen ohne Figuren wie Moser niemals aus: Erst wenn es genug Menschen gibt, die Recht formulieren und es verteidigen können, entsteht ein demokratischer Raum, in dem Freiheit und Wahrheit gelten.« FAZ, 03.04.2023
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Termine: 06., 07. und 08. Juni
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mittendrin:
THEATER REUTLINGEN DIE TONNE
Gift. Eine Ehegeschichte
von Lot Vekemans Deutsch von Eva Pieper und Alexandra Schmiedebach
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Mit Magdalena Flade und David Liske
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Regie, Ausstattung: Karin Eppler
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Dramaturgie: Alice Feucht
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»Magdalena Flade und David Liske machen die Produktion zu einem traurig-tröstlichen Fest der Schauspielkunst.« – REUTLINGER GENERAL-ANZEIGER, 11.3.2023
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»Unaufdringlich und präzise inszeniert, lebensecht verkörpert.« – SCHWÄBISCHES TAGBLATT, 11.3.2023
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Termine: 14., 15., 16. Juni
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mittendrin:
THEATEREI HERRLINGEN
Meine geniale Freundin
Nach den Romanen von Elena Ferrante Teil I & II der Neapolitanischen Saga Aus dem Italienischen von Karin Krieger
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In einer Bühnenbearbeitung von Edith Ehrhardt
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Mit Nadine Ehrenreich, Britta Scheerer, Frank Ehrhardt Regie: Edith Ehrhardt Bühne und Kostüme: Barbara Fumian Sound: Julia Klomfass
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»Ein Geniestreich … furios gut … Bravouröses Spiel … ›Meine geniale Freundin‹ in der Theaterei ist ein wahrer Glücksfall, denn Edith Erhardt hat durch Dramaturgie und Regie aus zwei Büchern ein bewegendes, durchweg blendend unterhaltendes Theaterstück geschaffen, das man auch genießen kann, ohne jemals einen einzigen Satz von Ferrante gelesen zu haben.« Augsburger Allgemeine Zeitung
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Termine: 20. und 21. Juni
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Der mittendrin Festivalpass
---> 1 x zahlen ---> X x kommen --->
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mittendrin Festivalpass
Einmal zahlen – immer kommen
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Der Festivalpass ist Ihr Ticket für das gesamte Theaterfestival und berechtigt Sie zum Eintritt in alle Vorstellungen von: mittendrin – Baden-Württemberger Theater zu Gast im Forum Theater 2024
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27. bis 30. Juni und 04. bis 07. Juli
All das Schöne
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Von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe
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Deutsch von Corinna Brocher
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„Eine Million beglückender Momente
Möchte man ein Stück über den Suizid sehen? Das Thema ängstigt. „All das Schöne“ bearbeitet den Freitod, aber es ist viel mehr. Das Stück spricht hauptsächlich vom Gegenteil, von der Lust am Leben…. Ein Siebenjähriger wird mit dem Suizidversuch seiner Mutter konfrontiert. […] Der Sohn setzt etwas dagegen. Es ist eine Liste von Dingen, die er mag, zum Beispiel Wasserschlachten, länger aufbleiben dürfen, Achterbahnen. Der Mutter legt er die Liste aufs Kopfkissen, doch die korrigiert nur die Rechtschreibfehler. Und nun hebt der rote Faden des Stücks an, nämlich die Auflistung unendlich vieler Dinge, die Lust und Freude machen, für die sich zu leben lohnt. […] Der Held führt diese Liste durch sein Leben hindurch unendlich weiter, sie wird auf eine Million beglückender Momente hochgejazzt. […] Die Liste habe seinen Blick auf die Welt verändert, meint der Held des überaus spannenden 75-Minuten-Stücks. Peter Blum spielt den Protagonisten variantenreich, gut gelaunt und locker, ernst und nachdenklich, dabei stets höchst präsent. […] Macmillans Stück ist ein Wechselbad depressiver Stimmungen des Helden und einer Feier der Lebensfreude. […] Man solle, so die Botschaft, alle glücklichen, schönen Lebensmomente würdigen und gegen das Düstere, Deprimierende setzen. Nichts dagegen. Wäre schön, wenn die Zuschauer dieses Abends selber eine Liste der schönen Dinge begännen.“ Cord Beitmann, StZ 24.11.2023
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Wir freuen uns auf Sie!
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