BonBon Burlesque

Kaspar und Gaya

BonBon Burlesque

Mit Kaspar, Gaya
und Johannes Fuchs
Kapellmeister:
Bardo Henning


Musik für die Augen, Tanz für die Ohren: wenn sich die drei Clowns Jojo, Kaspar und Gaya auf eine Forschungsreise begeben, dann entstehen kleine Wunder - glanzvoll, zart und manchmal auch berstend brutal. Hinter den Kulissen eines leerstehenden Varietés sucht das originelle Trio nach den archaischen Grundlagen, nach Sinn und Ursprung seiner Kunst. Dabei stolpern und vergaloppieren sie sich zwar nach Kräften, aber was schließlich entsteht, ist ebenso kurios wie subtil. Drei handelnde Poeten entdecken das Unmögliche und zeigen, dass man (fast) nichts braucht, um das Herz zu füllen.

Aufführungen:
Donnerstag, 30.05., 20.00 Uhr Vorbestellen
Freitag, 31.05., 20.00 Uhr Vorbestellen
Samstag, 01.06., 20.00 Uhr Vorbestellen
Sonntag, 02.06., 16.00 Uhr Vorbestellen
Preise:
Verdienende 15,- €
Rentner 13,- €
Ermäßigt 11,- €
Hintere Plätze 7,- €

»Wer Clowns und Clownerie immer nur mit roten Nasen und köstlich-naiver Fantasiesprache in Verbindung bringt, der wird von Kaspar, Gaya und Co. zwar auch gut bedient, zumeist aber geht es bei den sympathischen Künstlern vielmehr um das ›and more‹.
Was hier heißt: Rollernummer mit Pirouetten, Reifenspiele, Jonglagen, Marsch- und Reiter-Sequenzen und Zirzensisches von der zierlich-fragilen Gaya mit dem wunderbar ausdrucksvollen Minenspiel, der zwischen den Männern am hölzernen Hochreck-Stab weiß Gott viel Athletisches abverlangt wird. Kein Problem für Gaya, die wimpernklimpernd immer wieder erkennen lässt, dass ihr der Job reichlich Spaß macht.
Das gilt auch für Kaspar, den dritten Clown sowie für den Akkordeonisten, der cool und komisch mit viel Einfühlungsvermögen den Soundtrack liefert für ›Bonbon Burlesque‹, so der Titel des abendlichen Unternehmens, aber auch bei der ›Wasserfall-Moritat‹ die vergnügten Zuschauer zum Mitsingen animiert. Rasch vergeht die Zeit, in der das Quartett mit clownesker Unbekümmertheit keines der raffiniert ersonnenen Fettnäpfchen auslässt. Nach einer guten Stunde ohne Pause ist das kompakte Programm zu Ende. Schön war’s trotzdem…« Fuldaer Zeitung, 15.09.12